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09Jan

PRESSEERKLÄRUNG vom 09.01.2016

Barßeler GRÜNE gehen für eine bäuerliche Landwirtschaft auf die Straße

„Landwirtschaft ist nicht gleich Landwirtschaft“ sagt die GRÜNE Ratsfrau Brigitte Ebben. Auf der einen Seite werde die industrielle Landwirtschaft immer größer, während anderseits immer mehr bäuerliche Betriebe ihre Produktion einstellen müssen. „Wir wollen keine Massentierhaltung mit all ihren negativen Begleiterscheinungen“, so Brigitte Ebben und nennt als Beispiele die zunehmende Gewässerverunreinigung mit Nitrat, den übermäßigen Einsatz von Antibiotika oder den großen Gülleanfall.

„Wir brauchen eine grundsätzliche Änderung der Landwirtschaft“, meint Manfred Lorentschat, GRÜNER aus Barßel. Nicht immer größere Ställe und Agrarfabriken seien angesagt, sondern die Stärkung der Betriebe, die Rücksicht auf die natürlichen Ressourcen und der Mitwelt nehmen. Die ökologische Belastungsgrenze der Erde sei nach einem Bericht der UN-Entwicklungsorganisation UNDP 2020 erreicht.

„Weg von der Agrarindustrie, hin zur bäuerlichen Landwirtschaft, dafür stehen wir Grüne in Barßel“,. erläutert Parteimitglied Johann Stachowiak. Aus diesem Grund beteiligt sich die Ortsgruppe an der am 16. Januar 2016 in Berlin stattfindenden Großdemonstration. Nach seiner Meinung müsse der Druck der Straße weiter aufgebaut werden. Die Barßeler GRÜNE Ortsgruppe ruft zusammen mit Bauernvereinigungen, Umweltschutzgruppen, Kirchenvertretungen und weiteren Organisationen innerhalb eines breiten Bündnisses zur Demonstration auf.

Wer am 16.1.2016 mit nach Berlin fahren möchte, sollte sich zügig um Mitfahrgelegenheiten kümmern. Für die Fahrt nach Berlin ist ein Bustransfer organisiert, ab Filsum und Westerstede bestehen Zustiegsmöglichkeiten. Anmeldungen nimmt Susanne Grube, Tel. 04488-98139 , E-Mail: susanne.grube@bund.de entgegen. Weitere Infos sind im Internet unter www.wir-haben-es-satt.de zu erhalten.

25Aug

P R E S S E R K L Ä R U N G vom 25.08.2015

Barßler GRÜNE unterstützen die Sternfahrt der Milchbauern

Die GRÜNEN in Barßel unterstützen den Protest der Milchbäuerinnen und –bauern, um für faire Preise für gute Produkte zu kämpfen. Eine verfehlte Subventionspolitik, die Großbetriebe bevorzugt, da hautsächlich nach Flächenbesitz gefördert wird, hat dazu geführt, dass viele kleine und mittelständige Betriebe aufgeben mussten. Hinzu kommt die vom Bauernverbands postulierte Devise  „Wachse oder Weiche“, mit der Folge, dass sich viele Bauern verschuldet haben, um ihre Stallkapazitäten durch Spiegelung zu verdoppeln. Ergebnis: Es wurde immer mehr Milch (aber auch Fleisch) erzeugt und das Verhältnis von Angebot zu Nachfrage ist völlig aus dem Gleichgewicht geraten. Hinzu kommen das Russlandembargo und die Preisgestaltung der großen Discounter. Es kann nicht im Interesse der VerbraucherInnen sein, wenn wertvolle Lebensmittel verramscht werden. Das führt dazu, dass die Lebensmittelerzeugung immer mehr im großindustriellen Stil betrieben werden wird. Mit all den negativen Folgen für uns Menschen, die Tiere und die Umwelt.

Wir wollen eine bäuerliche und ökologischere Landwirtschaft mit Produkten zu fairen Preisen, erklären die GRÜNEN in Barßel und fordern die Bundesregierung auf, jetzt zu handeln und die Rahmenbedingungen hierfür zu schaffen, um eine wirtschaftlich gerechtere, umweltbewusstere und global verantwortlichere Agrarpolitik zu realisieren. In der Nahrungsmittelproduktion und im Umgang mit landwirtschaftlichen Ressourcen muss ein Umdenken stattfinden und gerechtere Erzeugerpreise für gesunde Nahrungsmittel gezahlt werden.

19Jun

P R E S S E E R K L Ä R U N G vom 19.06.2015

GRÜNE in Barßel beziehen Stellung und machen Vorschlag zur weiteren Planung in der Königsstraße

Auf der Sitzung des Gemeinderates am 17.06.2015 wurde im Rahmen einer öffentlichen Fragerunde die Baumfällung in der Königsstraße, einer Zuwegung zum in Planung befindlichen Windpark in Harkebrügge, durch eine Anwohnerin thematisiert. Auf einer Strecke von ca. 500 m seien im Februar 2015 dort mehr als 100 Bäume gefällt worden und es stünde die Frage im Raum, ob dies mit der Planung des Windparks in einem Zusammenhang stünde. Von Seiten der Verwaltung wurde geantwortet, dass diese Baumfällungen notwendig geworden sind, da an der Königstraße eine Erweiterung des bestehenden Gewerbegebiets geplant sei.

Manfred Lorentschat, ein Vertreter der GRÜNEN in Barßel, nimmt hierzu Stellung: „Es ist richtig, dass an der Königstraße in Harkebrügge eine Erweiterung des Gewerbegebiets geplant ist und zu diesem Zwecke das Gelände von der Gemeinde erworben wurde. Nach unserem Kenntnisstand gibt es jedoch weder Beschlüsse des Gemeinderates über die Bauplanung in diesem Gebiet noch eine mit dem Rat abgestimmte Planung wie die Zuwegung zur Erweiterung des Gewerbegebiets gestaltet werden soll.“ Manfred Lorentschat sieht sich nicht in der Lage den Ausführungen der Verwaltung, dass die Fällung ein reiner Verwaltungsakt sei, zu folgen. Seiner Meinung nach habe die Bauverwaltung ohne Auftrag gehandelt und so dem Allgemein-Eigentum geschadet.

„Wir wollen der wirtschaftlichen Weiterentwicklung der Gemeinde nicht entgegenstehen“, so Lorentschat, „jedoch ist es für uns nicht nachvollziehbar, dass die Bäume zu einem Zeitpunkt gefällt wurden, zu dem schon erkennbar war, dass sich die weiteren Planungen hinziehen werden“. In diesem Zusammenhang betont er, dass auch bei kommunalen wirtschaftlichen Vorhaben dieser Größenordnung, die von den BürgerInnen gewählten Ratsmitglieder entscheiden, keinesfalls jedoch die Verwaltung oder Mitarbeiter des Bauamtes und es sich gerade in diesem Fall nicht um ein „laufendes Geschäft der Verwaltung“ handele. „Nach Auffassung der GRÜNEN in Barßel wäre es ohne weiteres möglich gewesen unter Berücksichtigung der örtlichen Begebenheiten so zu planen, dass die Bäume hätten erhalten werden können. Der Argumentation des Bauamtsleiters, wonach die Bäume auf Grund der Straßenplanung haben weichen müssen, können die GRÜNEN nicht folgen.

„Im Zuge des weiteren Vorgehens an der Königsstraße empfehlen wir den Vorschlag des Gartenplaners Antonius Bösterling aus Cloppenburg zu realisieren und die gefällten Bäume durch Regenerierung zu Erneuern. Dazu ist es notwendig die geschlagenen Bäume als „auf den Stock gesetzt“ zu betrachten und wieder austreiben zu lassen. Die Pflanzen könnten dann in die weitere Planung einbezogen werden“, so Manfred Lorentschat, „Dies hätte keine negativen Auswirkungen auf die weitere Straßenverbreiterung oder auf die Verlegung von Ver- und Entsorgungsleitungen.“

Die Bündnisgrünen fordern die Bauverwaltung auf, die weitere Planung an der Königstraße mit den zuständigen politischen Gremien der Gemeinde abzustimmen und im Bereich der Königstraße eine Planung vorzulegen, die gewährleistet, dass der Bewuchs weitgehend erhalten bleibt und die gefällten Bäume neu ausschlagen können.

14Jun

P R E S S E E R K L Ä R U N G vom 14.06.2015

Barßeler GRÜNE knüpfen Zustimmung zum Vorhaben Windpark Kammersand an Bedingungen

Auf Grund der Diskussion um den Windpark Kammersand verdeutlichen die GRÜNEN in Barßel ihre Position zu dem Vorhaben:

Dazu Brigitte Ebben, Ratsfrau der GRÜNEN: „Wir stehen zur Wende in der Energieerzeugung. Das bedeutet u.a.: Weg von der Verbrennung von Kohle oder Nutzung der Kernkraft. Dazu bedarf es Alternativen. Und dazu gehört auch die Stromerzeugung mit Hilfe der Windkraft.“ Allerdings sehen sich die GRÜNEN, bezogen auf das Vorhaben „Windpark Kammersand“ nicht im Stande, in der Ratssitzung am kommenden Mittwoch der Weiterführung der Planung durch die Gemeinde zuzustimmen. Die Errichtung dezentraler regenerativer Energieanlagen kann bei Vorliegen aller rechtlichen und naturschutzrelevanten Voraussetzungen nur im Konsens mit den BürgerInnen erfolgen, um nachhaltig erfolgreich zu sein. „Wir nehmen die Bedenken der AnwohnerInnen Ernst“, so Ratsfrau Ebben, „und sind der Auffassung, dass bei der Planung auch die sozialen und gesellschaftlichen Umstände stärker einbezogen werden müssen.“ Dies können die Barßeler GRÜNEN bei der Planung des Windparks Kammersand derzeit nicht in vollem Umfang erkennen. Darüber hinaus könne es hilfreich für die Akzeptanz des Windparks sein, wenn gewährleistet sei, dass BürgerInnen sich auch finanziell beteiligen und Anteile am Windpark erwerben können. Leider fehle jedoch die juristische Absicherung, ob dies in geeigneter Weise überhaupt machbar sei.

Im Klartext heißt dies: Solange die BürgerInnen vor Ort nicht von den Vorteilen und der Notwendigkeit der Windkraftanlagen am Standort Kammersand überzeugt werden können und unsicher ist, ob eine geeignete Beteiligungsform gefunden wird, kann der Weiterführung der Planung durch die Gemeinde nicht zugestimmt werden und macht weitere Überzeugungsarbeit notwendig.

29Dez

P R E S S E E R K L Ä R U N G vom 29.12.2014

GRÜNE gehen für die Agrarwende auf die Straße
Barßler Mitglieder beteiligen sich an Großdemonstration „Wir haben es satt“ in Berlin

„Weg von der Agrarindustrie, hin zur bäuerlichen Landwirtschaft, das ist es wofür wir Grüne in Barßel stehen“, sagt Ratsfrau Brigitte Ebben. Aus diesem Grunde beteiligt sich die Ortsgruppe an der am 17. Januar 2015 in Berlin stattfindenden Großdemonstration. Nach Ansicht der Grünen muss die bäuerliche, ökologische Landwirtschaft gestärkt werden. Die Massentierhaltung sei der falsche Weg. Die Agrarindustrie sei weiter auf dem Vormarsch, bemerken die Grünen,  Investoren bauten immer mehr Megaställe und nach wie vor werde Ackerland, und das weltweit, zum Spekulationsprojekt. „Wir begrüßen es, wenn immer mehr Bürgerinitiativen gegen weitere industrielle Stallbauten aufbegehren“, sagt Ebben. Nach Ihrer Meinung müsse immer wieder klar gemacht werden, dass es ein „weiter so“ nicht geben dürfe. Ebben: „ Wir brauchen Veränderung“. Aus dem Grunde ruft die Ortsgruppe zusammen mit Bauernvereinigungen, Umweltschutzgruppen, Kirchenvertretungen und weiteren Organisationen innerhalb eines breiten Bündnisses zur Demonstration auf.

Wer am 17.1.2015 mit nach Berlin möchte, sollte sich ab sofort um Mitfahrgelegenheiten kümmern. Für die Fahrt zur Veranstaltung ist ein Bustransfer organisiert, ab Filsum und Westerstede bestehen Zusteigemöglichkeiten. Um den Bustransfer nutzen zu können, sollte man sich frühzeitig bei Susanne Grube, Tel. 04488-98139 , E-Mail: susanne.grube@bund.de anmelden.

Weitere Infos sind im Internet unter www.wir-haben-es-satt.de zu erhalten

08Jan

P R E S S E E R K L Ä R U N G vom 8.1.2014

Barßler GRÜNE nehmen an Großdemonstration “Wir haben es satt” in Berlin teil

Das Höfesterben geht in Deutschland unvermindert weiter. Während jedes Jahr rund 10000 Betriebe schließen, verfolgt der Bauernverband weiterhin die Politik des „Wachsens oder Weichens“. Massentierhaltung und ihre negativen Folgen für Mensch und Umwelt, wie die Zunahme von Antibiotikaresistenzen, Monokulturen, Bienensterben und Gefährdung des Grundwassers durch steigende Nitratbelastungen, treten immer deutlicher zutage. Aus diesem Grunde rufen die GRÜNEN in Barßel gemeinsam mit vielen Umweltschutzorganisationen wie BUND, NABU u.a. zur Teilnahme an der Großdemonstration „Wir haben es satt!“ für gesunde Nahrungsmittel und eine bäuerliche und ökologischere Landwirtschaft am 18.1.2014 in Berlin auf. Weltweit seien die Folgen der agrarindustriellen Massenproduktion für Bäuerinnen und Bauern, Verbraucherinnen und Verbraucher, Tiere und Umwelt dramatisch, sagen die GRÜNEN und fordern die neu gewählte Bundesregierung auf, jetzt zu handeln und für eine wirtschaftlich gerechtere, umweltbewusstere und global verantwortlichere Agrarpolitik einzutreten. „Das jedes Jahr ca. 30% der Bienenvölker in Europa und in den USA sterben, sei nach Ansicht der GRÜNEN ein unüberhörbares Alarmsignal. In der Nahrungsmittelproduktion und im Umgang mit landwirtschaftlichen Ressourcen muss ein Umdenken stattfinden und sich dringend etwas ändern. „Sonst“, so die GRÜNEN, „sägen wir uns selbst den Ast ab auf dem wir sitzen.“ Für die Fahrt zur Veranstaltung ist ein Bustransfer organisiert, ab Filsum und Westerstede bestehen Zusteigemöglichkeiten. Um den Bustransfer nutzen zu können, sollte man sich frühzeitig bei Susanne Grube, Tel. 04488-98139 , E-Mail: susanne.grube@bund.de anmelden.

15Dez

P R E S S E E R K L Ä R U N G vom 15.12.2013

Barßeler Grüne sprechen sich gegen die Abschiebung der georgischen Familie aus

Die Grünen in Barßel wenden sich gegen die Abschiebung der fünfköpfigen Familie aus Barßel in ihr Herkunftsland Georgien. Obgleich das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge die Asylanträge der Familienmitglieder abgelehnt hat, sollte im Namen der Menschlichkeit ein Bleiberecht Anwendung finden. Eine Abschiebung der Familie mag formal-juristisch rechtens sein, dennoch hat das Verfahren auch eine humanitäre und ethische Komponente. Zwei der drei Kinder wurden in Deutschland geboren. Das älteste Kind ist in der Gemeinde Barßel so gut integriert, dass sich die Mitschüler und die Lehrerschaft der Grundschule Marienschule Barßel für einen Verbleib der Familie in Deutschland einsetzen. Dass der Vater unter einer posttraumatischen Belastungsstörung leidet wurde von einem Neurologen diagnostiziert, eine Behandlung ist notwendig. Ein weiterer Fürsprecher der Familie ist deren Hausarzt. Dieser betont ausdrücklich, dass insbesondere die Kinder keinen Bezug (mehr) zu ihrem Herkunftsland hätten. Die Familie sollte deshalb nicht vom Bleiberecht in Deutschland ausgeschlossen werden. Ihre bereits positiv verlaufende Integration in Deutschland sollte gefördert und fortgesetzt werden. Eine Abschiebung wird aus unserer Sicht der schwierigen persönlichen Situation der Flüchtlinge und ihrer Kinder nicht gerecht. Wir plädieren für den Verbleib der georgischen Familie in Barßel und appellieren an die Verantwortlichen im Landkreis und beim Bundesamt für Migration und Flüchtlinge, ihre Entscheidung zu überdenken und auch die Ansichten der Fürsprecher vor Ort in ihre Entscheidungsprozesse einzubeziehen.

19Nov

P R E S S E E R K L Ä R U N G vom 19.11.2013

Barßler GRÜNE verurteilen die Fällung des Klinkerbaums in einer Nacht-und Nebel Aktion

Das Sachverständigenbüro kommt in seinem Gutachten über die „Klinkerbuche“ zu der Einschätzung, dass der Baum nicht mehr stand- und bruchsicher ist. Zu den Erfolgsaussichten möglicher Sanierungsmaßnahmen und wie durch planerische Neugestaltung des Neubaus die Blutbuche wieder revitalisiert werden könnte, ist in dem Gutachten leider nichts zu lesen. Um diese Fragen klären zu lassen, wurde von vielen unserer Einwohner ein Zweitgutachten gefordert. In diesem sollten die Möglichkeiten für eine Rettung des über hundertjährigen Baumes eingehend untersucht werden. Es hätte noch ausreichend Zeit für die Anfertigung eines Zweitgutachtens bestanden, ohne dass dies den Fortgang der Baumaßnahmen beeinträchtigt hätte.

Gänzlich unverständlich ist für uns auch, dass die Fällung der Blutbuche in einer Nacht-und-Nebel Aktion durchgeführt wurde. Noch vor 5.00 Uhr in der Früh wurde der Baum gefällt. Dass am Vorabend ca. 150 BürgerInnen für den Erhalt der Buche demonstriert haben und dass der Bürgermeister öffentlich versprochen hatte den Bauherrn um einen Fällungsaufschub zu bitten, damit doch noch eine weitere Expertise erstellt werden könnte, wurde völlig ignoriert. Den berechtigten Bürgerinteressen nach mehr Transparenz und Mitbestimmung beim Umgang mit diesem „Naturdenkmal“ wurde nicht beachtet.

Für uns ergeben sich verschiedene Forderungen:

1. Der Baum war als schützenswerter Bestandteil in den Bebauungsplan der Gemeinde Barßel aufgenommen. Zukünftig sollten derartige Besonderheiten bei öffentlichen oder privaten Bauvorhaben stärkere Berücksichtigung finden und vor der Fällung eines Altbaumes ein sanierungsorientiertes Gutachten eingeholt werden.

2. Wir fordern die Erstellung einer Baumschutzsatzung auf Gemeindeebene, damit der Schutz insbesondere des Altbaumbestands unabhängig vom Engagement seiner Bürger erfolgen kann und transparente, für alle Einwohnerinnen und Einwohner gültige, Regeln geschaffen werden.

3. Darüber hinaus halten wir es für notwendig, dass die Interessen der Bürgerinnen und Bürger ernst genommen werden. Transparenz in Planungsprozessen und das frühzeitige Einbinden Betroffener muss auch in Barßel zur Selbstverständlichkeit werden.

4. Die Kompensationspflanzungen, die in Art und Umfang dem ökologischen, geschichtlichen und materiellen Wert des Baumes entsprechen müssen, sollen unter Bürgerbeteiligung durchgeführt werden.

Die Art und Weise, wie mit dem Baum umgegangen wurde ist für uns nicht nachvollziehbar. Ein derartiges Vorgehen schwächt das Vertrauen in politische Entscheidungsprozesse. Es schadet dem Gemeinwesen in unserer Gemeinde und schwächt auf lange Sicht das bürgerliche Engagement.

09Okt

P R E S S E E R K L Ä R U N G vom 8.10.2013

Barßler GRÜNE nehmen an Demonstration gegen Geflügelschlachthof in Ahlhorn teil

Wir wollen keine weitere Geflügelschlachthöfe im Nordwesten“, sagt Manfred Lorentschat von den GRÜNEN in Barßel und weiter:“Wir lehnen die industrielle Fleischwirtschaft mit ihrer Massentierhaltung ab und fordern die Unterstützung der bäuerlichen Landwirtschaft.“

In Ahlhorn ist der Bau eines Schlachthofes geplant. 60 Millionen Hähnchen sollen dort jährlich geschlachtet werden.

Dies ziehe, erläutert Ratsfrau Brigitte Ebben, nach Angaben des Bündnisses „Mensch Natur und Umwelt“ (MUT), einen jährlichen Wasserverbrauch von ca. 370 Millionen Liter nach sich. Dabei sei schon heute die Qualität des Trinkwassers in unserer Region gefährdet. Im Barßler Ortsteil Lohe überträfe der Nitrat-wert den erlaubten Grenzwert (50mg/l) um 100%.

So kann es nicht weitergehen“, stimmt Johann Stachowiak, Mitglied im Umweltausschuss, ein. „Die Schlachtfabriken in Wieze bei Celle (Europas größter Geflügelschlachthof) und die in Wietzen bei Nienburg seien nicht ausgelastet. Und da sollen hier weitere Kapazitäten geschaffen werden?“, fragt Stachowiak.

Aber es ist nicht nur die Natur und der Schutz der Lebewesen, der den GRÜNEN Sorge macht. Auch die landwirtschaftlichen Betriebe graben sich aus Sicht der GRÜNEN selber die Verdienstgrundlagen ab. Immer mehr Ställe bedeuten automatisch ein Preisverfall für Schlachttiere. Die Mentalität, „Wachse oder Weiche“, wie sie immer noch von Teilen des Bauernverbandes proklamiert werde, so Lorentschat, müsse endlich überwunden werde.

Unter anderem aus diesem Grund schließen sich die GRÜNEN in Barßel dem Aufruf des „Bündnis MUT“ an und fordern auf zur Teilnahme an der Demonstration gegen den geplanten Schlachthof in Ahlhorn.

Die Demo beginnt am Samstag den 19.10. 2013 um 11:00 Uhr am Dorfgemeinschaftshaus, Katharinenstr. 12, in Ahlhorn. Wer mehr zu diesem Thema wissen möchte, kann sich im Internet unter www.buendnis-mut.de informieren.

26Sep

P R E S S E E R K L Ä R U N G vom 26.9.2013

Barßler GRÜNE fordern Mitgliederbefragung

Schon vor der Feststellung des vorläufigen amtlichen Wahlendergebnisses stand fest, die CDU wird im kommenden Bundestag die mit Abstand größte Fraktion stellen. Allerdings ist Ihr zur Regierungsbildung die FDP als Partner verloren gegangen. Diese hat bekanntlich den Sprung über die 5 Prozent Hürde nicht geschafft und ist damit nicht mehr im Bundestag. Ebenfalls zu den Verlierern gehören die GRÜNEN. In Niedersachsen müssen sie einen Sitz abgeben und sind mit 6 Abgeordneten vertreten. Insgesamt kommen die GRÜNEN auf 63 Mandate.

Mit der nun entstandenen Situation haben sich die GRÜNEN in Barßel befasst. Als Ergebnis fordern sie den Bundesvorstand der Partei auf, eine Mitgliederbefragung zum Thema Regierungsbildung durchzuführen. Nach Ihrer Meinung sollten die Mitglieder über folgende drei Situationen, bzw. Möglichkeiten abstimmen können:

Möglichkeit 1: Die GRÜNEN streben eine Regierung mit der SPD und Der Linken an.

Möglichkeit 2: Die GRÜNEN beteiligen sich an einer CDU/CSU / GRÜNEN Regierung.

Möglichkeit 3: Die GRÜNEN beteiligen sich an keiner Regierungsbildung.

In dieser sehr interessanten Situation, in der das konservative Lager seit Jahren keine eigene Mehrheit mehr stellen kann, sei diese Form der direkten Mitgliederbeteiligung geradezu ein Muss, so die Barßler GRÜNEN. Basisdemokratie dürfe auch in dieser gewichtigen Fragen kein hohles Wort sein sondern müsse gelebt werden.

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